Rescue Days der Feuerwehr Otterstadt
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Vorbereitung:
Nach vielen Telefonaten, abgeklapperten Autoverwertern konnten mit Unterstützung der Firmen Stamer (Otterstadt), Christ Autoverwertung (Reilingen), Hocker Autoverwertung
(Reilingen), Fiat Weindel (Bellheim) und durch eine private Fahrzeugspende die für die Übung erforderlichen Fahrzeuge zusammengestellt, zum Übungsort transportiert und anschließend wieder entsorgt werden.
Es bedurfte mehrerer Stunden harter Arbeit und dem Einsatz schweren Gerätes bis die Fahrzeuge für die Übung präpariert waren.
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Übung:
Am Samstagmorgen den 22.11.08 um 9:00 Uhr war es dann soweit. Über Nacht hatte es geschneit, was dem Übungsszenario eine eindrucksvolle Optik verlieh. Auf dem Übungsgelände fanden die Kameraden der Feuerwehr Otterstadt einen stark deformierten Kleinwagen mit eingeklemmtem Fahrer, einen Kombi in Seitenlage in dem der Fahrer nicht angeschnallt war und sich daher in schwieriger Lage im Fahrzeuginneren verkeilt hatte und einen Mittelklassewagen in Dachlage (das Dach war komplett eingedrückt) mit eingeklemmtem Fahrer und einem Kleinkind im Kindersitz auf dem Rücksitz. Für die Dauer von 5 Stunden wurde nun die patientengerechte Rettung aus den Unfallwagen in Einzelabschnitten theoretisch besprochen und anschließend praktisch geübt.
Zum Einsatz kamen die im November neu angeschafften hydraulischen Rettungsgeräte (Spreitzer, Schneidgerät und Rettungszylinder), das im letzten Jahr gekaufte Stabilisierungs-kit, sowie weitere Spezialwerkzeuge für Glasmanagement und technische Rettung.
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Fazit:
Einmal mehr zeigte sich, dass wie in vielen Bereichen der Feuerwehrpraxis auch hier keine Pauschalrezepte helfen, sondern die Schadenlage gründlich erkundet und beurteilt werden muss, damit aufbauend auf Erfahrungen aus Übungen und Einsätzen effizient agiert werden kann, um die Verunfallten schonend und trotzdem schnell retten zu können.
Trotz der langen Übungsdauer gab es von allen Beteiligten durchweg positive Rückmeldungen.
Die Kameraden der Otterstadter Wehr sind nun im Umgang mit dem neuen Gerät trainiert und haben weitere Möglichkeiten der patientengerechten Rettung kennen gelernt.
Wie erwartet konnte durch Einsatz der modernen Technik wertvolle Zeit eingespart werden, die im Ernstfall eine schnellere medizinische Versorgung ermöglicht. |
weitere Bilder des der Aktionstage
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